
Das Wichtigste in Kürze:
- Peer-to-Peer Fundraising bedeutet: Menschen sammeln Spenden für eine NPO in ihrem eigenen Umfeld.
- Die Spendensammler:innen sind keine Mitarbeitenden, sondern Unterstützer:innen aus Überzeugung.
- Anlässe wie Geburtstage, Marathons oder private Aktionen sind typische Auslöser.
- Peer-to-Peer Fundraising funktioniert online und offline
- Für NPOs ist es ein super starkes Tool, um neue Zielgruppen zu erreichen und Beziehungen aufzubauen.
Also, was genau ist denn jetzt Peer-to-Peer Fundraising?
Peer-to-Peer Fundraising klingt fancy und neu, ist es aber eigentlich gar nicht. Im Kern geht es beim Peer-to-Peer Fundraising um private Spendenaktionen für den guten Zweck. Also um Menschen, die in ihrem eigenen Umfeld Geld sammeln. Das tun sie aber nicht für sich selbst, sondern für eine Non Profit Organisation (NPO), deren Mission sie unterstützen wollen. Diese Art des Spendensammelns gibt es eigentlich schon ziemlich lange, neu ist eher der Name. Und die digitalen Möglichkeiten dahinter.
Was bedeutet Peer-to-Peer Fundraising konkret?
Der Begriff kommt aus dem Englischen und heißt im Grunde nichts anderes, als dass eine Person Spenden bei ihren Peers sammelt – also bei Freund:innen, Familie, Kolleg:innen, Bekannten und so weiter. Der entscheidende Punkt dabei ist immer: Die spendensammelnde Person ist nicht bei der Organisation angestellt. Sie findet einfach nur gut, was die NPO macht. So gut, dass sie selbst aktiv wird.
Typische Beispiele können sein:
- „Ich hab Geburtstag, aber bitte keine Geschenke – spendet stattdessen für Organisation X.“
- „Ich laufe einen Marathon – motiviert mich mit einer Spende für notleidende Kinder!“
- „Ich mache eine private Challenge und sammle dafür Spenden.“
Diese persönliche Motivation macht Peer-to-Peer Fundraising so stark.
Online oder offline? Beides geht!
Peer-to-Peer Fundraising kann digital, analog oder kombiniert stattfinden. Aber schauen wir uns doch die Unterschiede genauer an.
Online-Peer-to-Peer Fundraising
Viele NPOs bieten auf ihrer Website eigene Peer-to-Peer-Spendenseiten an. Dort können die Spendensammler:innen:
- eine kleine persönliche Landingpage erstellen
- ihre Geschichte erzählen
- ein Spendenziel definieren
- und ein direkt integriertes Spendenformular nutzen
Der große Vorteil: Das Geld landet direkt bei der Organisation und es gibt keine Umwege, kein mühsames Einsammeln, kein Überweisen. Einfach superpraktisch für alle Beteiligten.
Offline-Peer-to-Peer Fundraising
Natürlich geht’s auch ganz klassisch:
- mit Spendenboxen bei Veranstaltungen, im Büro oder im Freundeskreis
Viele NPOs stellen dafür sogar Spendenboxen oder Materialien zur Verfügung. Das gesammelte Geld wird anschließend gesammelt auf das Konto der Organisation eingezahlt.
Ob online oder offline besser passt, ist Typsache. Vergiss dabei aber nie, dass es auch von der Zielgruppe und dem Anlass abhängt. Wähle also auch mit Köpfchen.
Warum Peer-to-Peer Fundraiser:innen für NPOs so wertvoll sind
Peer-to-Peer Fundraiser:innen sind für Organisationen echte Multiplikator:innen. Denn sie nutzen ihr eigenes Netzwerk, erreichen Menschen, die die NPO sonst wahrscheinlich nie erreicht hätte und handeln freiwillig und mit viel Herzblut.
Wichtig: Sie sind keine klassischen Spender:innen. Viele spenden selbst wenig oder gar nicht. Aber sie motivieren andere, Gutes zu tun und das ist mindestens genauso wertvoll!
Für NPOs ist Peer-to-Peer Fundraising deshalb ein starkes Zusatztool im Fundraising-Mix.
Unterstützung & Wertschätzung sind entscheidend
Damit Peer-to-Peer Fundraising langfristig funktioniert, sollten NPOs ihre privaten Spendensammler:innen aktiv unterstützen, zum Beispiel durch:
- Vorlagen & Tools
- einfache technische Lösungen
- klare Anleitungen
- regelmäßige Updates
- und regelmäßiges, ehrliches Danke-Sagen ❤️
Denn wer sich so stark für eure Mission engagiert, verdient echte Wertschätzung. Denn wie bei allen Fundraising Maßnahmen, geht es am Ende auch beim Peer-to-Peer Fundraising vor allem um eines: Beziehungsaufbau und -pflege.
Noch mehr Infos findest auch auch in unserem Video.
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17.03.2026


