Frau steht nachdenklich vor buntem Hintergrund | CharityLab

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Donor Journey beschreibt die gesamte Reise einer Person vom ersten Kontakt bis zur treuen Dauerspender:in.
  • Dabei zählt jeder Touchpoint: Social Media, Newsletter, Gespräche, Events, … All das kann über „weitergehen“ oder „abspringen“ entscheiden.
  • Spenden entstehen nicht spontan: Vertrauen, Infos und Emotionen sind der Schlüssel für die Entscheidung.
  • Die Donor Journey besteht aus 5 Etappen: Aufmerksamkeit, Interesse, Bedürfnis, Action und Loyalität.

Was bedeutet Donor Journey überhaupt?

Die Donor Journey beschreibt den Weg, den eine Person durchläuft, bevor sie spendet und danach idealerweise weiter an eurer Seite bleibt. Sie beginnt beim allerersten Kontakt mit eurer Non-Profit-Organisation (NPO) und endet im besten Fall bei regelmäßiger Unterstützung mit echter Wirkung.

Auf dieser Reise gibt es zahlreiche Touchpoints, also Berührungspunkte zwischen Menschen und eurer Organisation: Social Media Posts, Blogartikel, Newsletter, Gespräche, Veranstaltungen und vieles mehr.
Jeder dieser Touchpoints ist wie ein kleiner Wegweiser: Geht die Reise weiter oder biegt die Person ab und ist weg?

Und genau deshalb muss diese Strecke ganz bewusst geplant werden. Spenden passieren schließlich selten spontan.

Fundraising funktioniert wie gutes Marketing: Es braucht Vertrauen, Informationen und Emotionen. Und das nicht nur einmal, sondern immer wieder.

5 Etappen der Donor Journey, die du kennen musst

1. Aufmerksamkeit

Ganz am Anfang steht der Moment, in dem Menschen euch zum ersten (oder zehnten) Mal sehen. Social Ads, ein Plakat, ein Insta-Post, ein Podcast, … Egal wie: Hauptsache, ihr taucht im Blickfeld eurer Zielgruppe auf. Der erste Eindruck zählt.

2. Interesse

Jetzt wird’s konkreter: Die Person klickt, liest, hört oder schaut etwas von euch. Hier braucht ihr gute Inhalte und starkes Storytelling. Videos, Memes, kleine Geschichten. Einfach alles, was neugierig macht, ist erlaubt.

3. Bedürfnis

In dieser Phase überlegen Menschen bereits, ob sie aktiv werden wollen. Hier kommen die schweren Geschütze ins Spiel, also Testimonials, authentische Berichte, Gütesiegel und ganz klar: ein eindeutiger Call-to-Action.
Denn ohne klare Ansage bleibt oft unklar, was sie eigentlich tun sollen.

4. Action

Die Spende wird gemacht. Juhuu! Aber passt gut auf, denn jetzt ist nicht die Zeit, sich entspannt zurückzulehnen. Nach der Spende geht die Reise weiter.

5. Loyalität

Willkommen in der Königsdisziplin. Wie in jeder guten Beziehung kommt es jetzt aufs Dranbleiben an. Danke sagen, Wirkung zeigen, informieren, unterhalten. Wer gut begleitet, baut langfristige Bindungen auf. Und genau die machen nachhaltiges Fundraising erfolgreich.

Warum das Ganze so wichtig ist

Die Donor Journey findet statt, egal ob du sie planst oder nicht.
Aber nur wenn du sie bewusst gestaltest, führt sie auch wirklich deiner NPO und nicht zur Konkurrenz oder in die Vergessenheit. Je besser Menschen sich geführt fühlen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie bleiben und das vielleicht sogar fürs Leben.

Noch mehr Infos findest auch auch in unserem Video.

Du hast noch mehr Lust auf Fundraising Wissen?

Dann schau bei unseren Online Kursen fürs Fundraising vorbei! Du kannst jederzeit starten und lernst, wo und wann du willst!

> Das könnte dir auch gefallen

Frau in schwarzem Mantel mit gebastelter Lupe steht vor buntem Hintergrund
Frau steht fragend vor buntem Hintergrund | CharityLab